

Aphatien
Nordbund, Awmoy
Der große Wald gilt als die Quelle nahezu allen Lebens auf Horace. Auch eines der beiden Völker im Norden stammt von den dort lebenden Aphaten -affenähnlichen Gestalten- ab. Ihre körperliche Unterlegenheit gegenüber anderen Tieren des Waldes konnten sie lange durch eine höherentwickelte Intelligenz ausgleichen. Doch ihre massiven Verluste an Jungtieren durch andere Tiere trieb die weiterentwickelten Aphaten nordwärts in den schmalen Grüngürtel außerhalb des Waldes.
Zwar veränderte die Evolution im Laufe der Jahrtausende das Aussehen der Aphaten, doch verloren sie nie ihr Fell, was in den kühlen Wintern des nördlichen Grüngürtels begründet liegt.
Haimanen
Nordbund, Coste Aquearis
Doch auch das große Meer, bei weitem der größte Teil des Planeten, brachte eine ähnlich intelligente Lebensform hervor - die Haimanen. Abstammend von Haien verlor diese Art frühzeitlich die Abhängigkeit des Meeres und fing an die Küstengebiete des Kontinents zu besiedeln. Ihr watschelnder Gang und ihre durch
die Sonne rotgefärbte Haut mit riesigen Zähnen zeichnen sie aus.
Während sich die Aphatien gemeinhin weiterhin von Pflanzen ernähren und in späterer Zeit die Landwirtschaft für sich entdeckten, sind die Haimanen nahrungstechnisch noch immer an das Meer gebunden. Sie ernähren sich fast nur von Wasserpflanzen oder Fischen.
Dies machte es möglich, dass Aphatien und Haimanen nahezu friedlich koexistieren konnten was unter den gegebenen Umständen auch elementar wichtig ist. (Der nördliche Gürtel ist aufgrund der klimatischen Bedingungen sehr schmal.)
Eine Unterart der Haimanen sind die Kugler. Abstammend von kugelförmigen Fischen bildeten sie im Laufe der Zeit ein Fell um gegen die Kälte gewappnet zu sein.
Menschen
Südbund, Candara Forest
Das südliche Gegenstück der Aphatien im Norden bildet das stolze Volk der Menschen, das den südlichen Gürtel bewohnt und ebenfalls den Ursprung in den Aphaten findet allerdings früh den fruchtbaren und von größeren Temperaturschwankungen verschonten Südgürtel früh entdeckt und besiedelt hat. Ihr großes Geschick und hohe Intelligenz macht sie zu einem der entwickelsten Völker Horaces.
Schnabler
Südbund, Candara Forest; Nordbund, Windblis
Aus den großen Seen der Grüngürtels entstammt ein weiteres stolzes Volk des Südgürtels. Die Schnabler. Entstammend der Schnabeltierart bildeten sie im Laufe der Evolution erstaunliche und wundersame Fähigkeiten heraus, die sie in Zusammenwirken mit dem Geschick der Menschen zu einer der restlichen Natur überlegenen Macht bringen.
Hornläufer "Hornies"
Südbund, Holum Island; Nordbund, Windblis
Das dritte Volk des Südgürtels ist zugleich auch das Wunderlichste. Erst vor wenigen Millionen Jahren entwickelte sich aus verhornten fleischfressenden Pflanzen des großen Waldes eine Spezies die die Ortsgebundenheit der Pflanzen abstreifte und eine gewisse Intelligenz herausbildete, die es ihnen ermöglichte, ähnlich den Menschen eine Sprache und damit ein soziales Leben zu entwickeln.
Das Aussehen dieses Volkes kann man wohl am besten mit "merkwürdig" beschreiben. Ihr Körper besteht größtenteils aus einem Hornartigen Panzer, der gleichzeitig den Körper in Form hält. Ähnlich dem Körperbau eines Insektes benötigen sie daher kein Knochengerüst. Der pflanzlich-hornige Körper ist allerdings auch eines ihrer größten Probleme: Ein Hornläufer lebt am liebsten in feuchten Gebieten, die nicht zu warm sind, da sich sonst ihr horniger Panzer austrocknen könnte. Aus dem selben Grund reagieren sie auch panisch vor Feuer.
Um sicher vor den wilden Tieren des großen Waldes zu sein, entschlossen sie schließlich den Wald zu verlassen und sich auf eine, dem Südgürtel vorgelagerte Insel zu besiedeln die, aufgrund des sie umgebenden Wassers, auch die benötigte Feuchtigkeit bietet.
Wegen ihrer Körperform werden die Hornläufer von denen ihnen verbündeten Menschen und Schnablern auch gern als "Hornies" und ihre Insel im Volksmund als "Hornie Island" bezeichnet.